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COACH'S CORNER FALLSTUDIE 3

Du bist Fußball-Trainer*in und bemerkst, dass viele Sportler*innen in deinem Team oft über ihren eigenen Körper, den Körper der anderen und ihre Ernährung sprechen. Obwohl du selbst ähnliche Themen mit Freund*innen diskutierst, machst du dir Sorgen um die Sportler*innen in deinem Team.

Was kannst du tun? Wähle die beste Antwort aus.

Stimmt nicht so ganz. Das Reden über Körper und Diäten ist so normalisiert, dass es nicht unangenehm ist, dass du es auch tust. Du bist ein positives Vorbild, wenn du mit deinem Team darüber sprichst, welchen Schaden solche Gespräche verursachen können.

Das ist teilweise richtig. Wenn du dich damit wohlfühlst, kann das eine gute Strategie sein.

Richtig! Wenn du dich damit wohlfühlst, kann das eine gute Strategie sein. Abhängig von der Teamdynamik und/oder deinen Beziehungen zu den Sportler*innen im Team kann dies angemessener sein als eine Diskussion mit dem gesamten Team.

Eines der Mädchen, Kelsie, hat in letzter Zeit ein bisschen zugenommen. Dir ist aufgefallen, dass sie weniger gegessen hat und sie ist zu dir gekommen, um dich um Rat für eine Diät zu bitten.

Was kannst du tun? Wähle die beste Antwort aus.

Stimmt nicht so ganz. Auch wenn du eine Ausbildung im Bereich Ernährungsberatung hast, können Ratschläge zum Abnehmen der körperlichen und geistigen Gesundheit schaden. Im nächsten Modul erfährst du mehr über Coaching, das alle Körperformen berücksichtigt.

Richtig! Im nächsten Modul erfährst du mehr über Training, das alle Körperformen berücksichtigt.

Stimmt nicht so ganz. Ein Fokus auf Gewichtsabnahme, sei es durch eine veränderte Ernährung oder Sport, kann sich negativ auf das Körperbild und die Gesundheit auswirken.

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Coach's Corner Vorschläge & Tipps: Die meisten Menschen, die eine Diät machen, fallen in einen Teufelskreis aus Gewichtsverlust und Gewichtszunahme. Dieser Teufelskreis kann sich negativ auf die körperliche und geistige Gesundheit auswirken und das Risiko für Herzkrankheiten, Essstörungen, schlechtes Selbstwertgefühl usw. erhöhen. Du könntest:

  • Deine Sportler*innen dazu ermutigen, ihre Hungersignale zu respektieren.

  • Deine Sportler*innen daran erinnern, dass unser Körper weiß, was er braucht. Um das zu lernen, brauchen Sportler*innen Übung, indem sie auf körperliche Signale wie einen knurrenden Magen, Schwindel, Schwäche, Konzentrationsschwierigkeiten, Müdigkeit und Hungergefühle achten. Mit der Zeit werden sie den Unterschied zwischen extremem und leichtem Hunger erkennen und lernen, auf leichten Hunger zu reagieren – bevor er extrem wird. Du kannst Sportler*innen dazu ermutigen, darauf zu achten, ob der Hunger beim Essen nachlässt und ob er durch Gefühle der Zufriedenheit, Energie und Entspannung ersetzt wird.

  • Die Sportler*innen daran erinnern, dass wir das Gefühl bekommen können, etwas zu entbehren, wenn wir uns bestimmte Lebensmittel ganz oder teilweise verbieten. Dies kann dazu führen, dass wir die Signale unseres Körpers nicht mehr richtig erkennen. Wenn wir eine Vielfalt von Lebensmitteln in unsere Ernährung integrieren, vermeiden wir, dass wir uns von bestimmten Lebensmitteln emotional beeinflussen lassen. Auf diese Weise können wir sie genießen und gleichzeitig unseren Hunger stillen und unseren Körper respektieren.

  • Dich bei deinem Training auf das Wohlbefinden der Sportler*innen fokussieren sowie darauf, was ihr Körper leisten kann, anstatt auf ihr Aussehen. Im nächsten Modul erfährst du mehr über Körperfunktionalität und Training, das alle Körperformen berücksichtigt.

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